Von wegen dickes Fell - Haut gesund halten

Sie jucken, schmerzen und sind einfach unangenehm: Hautinfektionen. Hervorgerufen durch Erreger, wie zum Beispiel Pilze oder Parasiten. Da die Haut von Tieren meist unter einem dichten Fellkleid versteckt ist, haben es beispielsweise Flöhe, Milben oder Zecken leicht, sich vor uns zu verstecken. Und weil die Haut von Kaninchen, Katze, Hund und Pferd einen wichtigen Schutzschild darstellt, ist es wichtig, dass sie gesund bleibt. Wie wir dabei unterstützen können, erfahren Sie auf dieser Seite.

 

 

 

 

Bakteriologische 
Untersuchung

Bei Verdacht auf eine bakterielle Infektion führt eine bakteriologische Untersuchung (BU) zur korrekten Diagnose. Außerdem: Vor Einsatz verschiedener Antibiotika ist eine BU laut Tierärztlicher Hausapothekenverordnung (TÄHAV) Pflicht. Dafür untersuchen wir im Labor Proben der betroffenen Hautstellen. Die Befunde der BU sind nur dann aussagekräftig, wenn die Proben fachkundig entnommen wurden. Worauf bei der Probenentnahme zu achten ist, erfahren Sie in unserem Leitfaden, der sich an der aktuellen Leitlinien des DVG-Arbeitskreises Antibiotikaresistenz (erschienen im Deutschen Tierärzteblatt 10/19) orientiert.

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Hautinfektion bei Pferden

Dermatophilus congolensis mag es feucht und sauerstoffarm. Deswegen nistet sich das Bakterium bevorzugt in den oberen Hautschichten von Rücken, Kruppe oder Beinen ein - Körperregionen die leicht nass werden. Darum wird die Dermatophilose auch Regenekzem oder Regenräude genannt. Die Hautstellen sind meist geschwollen, verklebt, zeigen Pusteln und Verkrustungen. Das ist für Pferde schmerzhaft. Um den Erreger nachzuweisen und eine Dermatophilose von einer Dermatophytose zu unterscheiden, untersuchen wir Hautgeschabsel oder -krusten der betroffenen Stellen. Lesen Sie hier, wie Sie ein zytologisches Präparat fachkundig herstellen.

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