Lauscher, Löffel oder einfach Ohren

Sie hören nicht nur viel besser als Menschen, sie können sogar mit ihren Ohren sprechen: Wer zum Beispiel Hunde oder Pferde genau beobachtet, erfährt durch Mimik und Ohrenspiel viel über den Gemütszustand der Tiere. Es ist wichtig, dass die Ohren von Katzen, Kaninchen, Frettchen, Hunden und Co. gesund sind und bleiben. Juckreiz und ständiges Kopfschütteln können Hinweise auf Probleme sein. Tierohren sind anfällig für Milben, Bakterien und Pilze. Wir von Biocontrol helfen dabei, die Erreger zu finden und die eigentliche Ursache festzustellen: Zum Beispiel mit Allergie- oder Schilddrüsentests. Denn kranke Ohren sind meist ein Indiz für eine tieferliegende Erkrankung, wie eine Futtermittelunverträglichkeit oder eine Schilddrüsenunterfunktion. Neben den Analysen auf dieser Seite finden Sie alle Untersuchungen in unserem Analysenverzeichnis.

 

 

 

 

 

 

Ohrentzündung

In der Regel ist das betroffene Ohr heiß und innen klebt ein dunkler, schmieriger Belag, der auffällig riecht. Otitis externa nennt die Tierärztin die Entzündung des äußeren Gehörgangs. Die Erkrankung ist hartnäckig und frustrierend, denn neben der Behandlung der sichtbaren Beschwerden stellt die Suche nach der eigentlichen Ursache häufig eine Herausforderung dar. Mit einer mikroskopischen Untersuchung finden wir heraus, ob Bakterien oder Pilze (Malassezien) den Patienten plagen - eine wichtige Info, um schnell die passende Therapie zu starten. In dieser Anleitung erfahren Sie, wie zytologische Präparate fachkundig hergestellt werden. Eine bakteriologische Untersuchung zeigt uns genau, welcher Erreger im Ohr siedelt, deswegen empfehlen wir diesen Test insbesondere bei komplizierten Verläufen. Abhängig vom Vorbericht und den klinischen Befunden, helfen zum Beispiel Allergie- oder Schilddrüsentests die tieferliegende Erkrankung festzustellen. 

 
 

 

Milben - flink und fies

Sie plagen insbesondere Katzenohren und meist reicht ein Blick durchs Otoskop: Die Haut ist gerötet, in der Ohrmuschel klebt eine dunkle, schmierige bis krümelige Masse. Fassen lassen sich die flinken Parasiten kaum und springen buchstäblich vom Objektträger.

Sollten die Symptome einmal nicht ganz eindeutig sein, untersuchen wir für Sie gerne einen Ohraustrich.   

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